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Brockhaus
Name a Adamaua
ID b brhe•e15•r01•v01•b•A•Adamaua
Category c entry
Attributes
PageID w pag095
EntryType y Landschaft
EntryParent z brhe•e15•r01•v18•b•S•Sudan•B
Text α

Der Große Brockhaus (15. Aufl.), Originalausgabe, Erster Band A—Ast (1928), S. 95.

Adamaụa, Fumbina, Landschaft im Mittelsudan [*Sudan*], ursprünglich polit. Begriff für ein Fulbereich im Grenzgebiete [*Grenze*] Kameruns und Nigeriens mit der Hauptstadt Yola, das, ähnlich den mittelalterlichen [*Mittelalter*] Lehnstaaten [*Lehnswesen*], in Unterreiche [*Reich*], Lamidate zerfiel. Der Name A. stammt von dem Fulbefürsten Adama, der im ersten Drittel des 19. Jahrh. das Reich errichtete. Heute gebraucht man den Namen A. für das Gebiet des oberen Benuë, eine wellige Fläche, in das breite Grabental [*Tal*] des Benuë eingesenkt ist, während schroffe Granitmassive [*Massiv*] als Inselberge und -gebirge [*Gebirge*] auf 1500 m daraus aufsteigen. Lange Trockenzeit und kurze Regenzeit bedingen Steppenvegetation [*Steppe*], bes. Grassteppe [*Gras*] mit lichten Wäldchen [*Wald*]. Die ursprüngl. Bevölkerung von Sudannegern ist durch hamitische Fulbe unterworfen, die in das Ackerbauland [*Ackerbau*] Rinder- [*Rinder*] und Pferdezucht [*Pferde*] einführten und, selbst mohammedanisch [*Islam*], auch die Neger zum Islam zwangen; nur in den Gebirgen leben noch Heiden.

References δ
Relatives
MapEntries A Adamaua
Maps B Der Große Brockhaus, 15. Aufl., Bd. 12 (1932), Karte 93. Nordwestafrika., Adamaua
Encyclopediae D Meyers Konversations-Lexikon (1888)
Wikipedia E de: Hochland von Adamaua | en: Adamawa Plateau | fr: Massif de l’Adamaoua
Links F Deutsches Kolonial-Lexikon (1920)

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