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Brockhaus
Name a Bambuk
ID b brhe•e15•r01•v02•b•B•Bambuk
Category c entry
Attributes
PageID w pag266
EntryType y Berglandschaft
EntryParent z brhe•e15•r01•v06•b•F•Französisch-Sudan
Text α

Der Große Brockhaus (15. Aufl.), Originalausgabe, Zweiter Band Asu—Bla (1929), S. 266.

Bambuk oder Bambuau, Berglandschaft [*Landschaft*] im franz. Sudan, zwischen den Quellflüssen [*Fluß*] des Senegal (Karte 93, B 6), vom steil bis 300 m emporsteigenden Sandsteinplateau [*Hochebene*] von Tambaura durchzogen. Das Klima ist heiß, aber trocken und für Europäer erträglich (Jahresmittel der Temperatur 29°). In der viermonatigen Sommerregenzeit [*Regenzeit*] fallen durchschnittlich 700 mm Regen. Reis, Mais, Hirse, Wassermelonen [*Melone*] gedeihen üppig, daneben Palmen und Bananen. Die mit hohem Gras bewachsenen Ebenen [*Flachland*] begünstigen die Viehzucht. Der Hauptreichtum B.s besteht aber in Eisenerzen [*Eisen*] und Goldvorkommen [*Gold*], letztere im Schwemmland der Flußbetten (jährl. Ertrag etwa 200 kg). B. ist wahrscheinlich das Goldland Wangara der alten Geographen [*Geographie*]. Die Einwohner von B. gehören zum Mandingostamme der Malinke. Die bedeutendsten Siedlungen sind Kayes, Medine und Bafulabe. — Schon Ende des 15. Jahrh. sollen sich Portugiesen in B. angesiedelt haben. Im Anfang des 18. Jahrhundert gründete [*Gründung|2*] André Brue zwei Forts am Senegal und Faleme. 1858 wurde B. unter franz. Protektorat [*Frankreich•Kolonien*] gestellt und in Senudebu eine Militärstation errichtet.

References δ
≡references
Relatives
MapEntries A Bambuk
Maps B Der Große Brockhaus, 15. Aufl., Bd. 12 (1932), Karte 93. Nordwestafrika., Bambuk
Encyclopediae D Meyers Konversations-Lexikon (1888)
Wikipedia E de: Bambouk | en: Bambouk | fr: Bambouk

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