hortensj-garden.org

A tiny knowledge park.

Options
Brockhaus
Name a Französisch-Sudan
ID b brhe•e15•r01•v06•b•F•Französisch-Sudan
Category c entry
Attributes
PageID w pag535
EntryType y Kolonie
EntryParent z brhe•e15•r01•v06•b•F•Französisch-Westafrika
Text α

Der Große Brockhaus (15. Aufl.), Originalausgabe, Sechster Band F—Gar (1930), S. 535.

Französisch-Sudan, Soudan-Français, eine Kolonie [*Frankreich•Kolonien*] Französisch-Westafrikas (Karte 93, C 5/6), 933 500 qkm groß mit (1926) 2 635 000 E. (2,9 auf 1 qkm), darunter 1820 Weiße [*Europäide*]. F. umfaßt das Gebiet des oberen Senegals und mittleren Nigers. Große Teile, namentlich um den mittleren Niger, bestehen aus weiten, 200—400 m hohen Ebenen, dagegen ist der SW , wo die Ausläufer des Massivs von [[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Futa Dschalon||Futa-Dschalon]]plink]] hereinreichen, gebirgig. In der Vegetation weist F. drei verschiedene Landschaftszonen auf. Den S bildet die [[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Sudan||Sudanzone]]plink]] mit Galeriewäldern längs der Gewässer und Savannen mit Hochgräsern. Die nördl. anschließende Zone ([[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Sahel||Sahel]]plink]]) wird beherrscht von Dornsträuchern Dumpalmen, während die nördlichste, die [[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Sahara||Saharazone]]plink]], fast vegetationslos ist. Die Niederschläge nehmen von S nach N stark ab. [[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Bamako||Bamako]]plink]] erhält jährlich über 1000 mm Regen, [[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Timbuktu||Timbuktu]]plink]] nur noch 210 mm. Die Bevölkerung gehört teils den hamitisch-semit. Familien der mittelländ. Rasse (Mauren, Tuareg, [[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Fulbe||Fulbe]]plink]]) an, teils den Sudanneger-Völkern ([[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Sonrhaï||Sonrhai]]plink]], [[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Mandingo||Mande]]plink]], [[wlink[[de@Senufo_(Volk)||Senufo]]wlink]]) und bekennt sich größtenteils zum Islam. Sie treibt Ackerbau (Hirse, Mais, Reis, Erdnuß, Sesam, Hanf, Baumwolle), Viehzucht (Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde) und erzeugt in einheimischen Gewerben Web-, Schmiede- und Lederarbeiten. Die Hauptverkehrsadern sind [[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Sénégal_(Fluß)||Senegal]]plink]] und [[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Niger||Niger]]plink]], die durch die Bahnen [[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Kayes||Kayes]]plink]]—[[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Kulikoro||Kulikoro]]plink]] und [[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Konakry||Konakry]]plink]]—[[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Kurussa||Kurussa]]plink]] mit der Küste verbunden sind. Die Einfuhr beträgt ([[wlink[[de@1926||1926]]wlink]]) 85,9, die Ausfuhr (Erdnüsse, Schinüsse, Kautschuk, Wolle, Häute) 6,2 Mill. Fr. Die Kolonie besitzt Selbstverwaltung und Finanzhoheit und ist in 21 Bezirke eingeteilt. Hauptort ist [[plink[[brhe•e15•r01•v12•Karte_093@Kuluba||Kuluba]]plink]].
References δ
≡references
Relatives
MapEntries A Franz.-Sudan
Maps B Der Große Brockhaus, 15. Aufl., Bd. 12 (1932), Karte 93. Nordwestafrika., Franz.-Sudan
Wikipedia E de: Französisch-Sudan | en: French Sudan | fr: Soudan français | Geography | Demographics | History | Ethnic groups | Languages
Links F World Statesmen

Requested by 54.163.20.57 at 2018-11-14 06:31:01 Europe/Berlin.

About