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Brockhaus
Name a Gran Canaria
ID b brhe•e15•r01•v07•b•G•Gran_Canaria
Category c entry
Attributes
PageID w pag567
EntryType y Insel
EntryParent z brhe•e15•r01•v09•b•K•Kanarische_Inseln
Text α

Der Große Brockhaus (15. Aufl.), Originalausgabe, Siebenter Band Gas—Gz (1930), S. 567.

Gran Canạria, Canạria, die zweitgrößte der nach ihr benannten Kanarischen Inseln (Karte 93, A 3), umfaßt 1667 qkm mit (1920) 183 300 E. (110 auf 1 qkm). Die Insel ist ein erloschener Schildvulkan [*Lava•1)*] mit dem 330 m tiefen Krater [*Krater-B*] Caldera de Bandama, dessen Umrandung von dem 1950 m hohen Pico del Pozo de la Nieve (»Schneegrubenberg«) überragt wird. Die kleine Halbinsel Península_de_La_Isleta im NO ist jungvulkanisch [*Vulkan*]. Die Insel ist teilweise von Wüstensteppe bedeckt; unter künstlicher Bewässerung sind ausgedehnte Anpflanzungen [*Pflanzung*] vieler subtrop. und trop. Kulturgewächse [*Kulturpflanzen*] entstanden. Viehzucht (bes. Ziegen) und Fischerei sind bedeutend. Der früher wichtige Weinbau ist stark zurückgegangen, die einst blühende Koschenillegewinnung [*Koschenille*] fast erloschen. Hauptstadt ist Las Palmas, weitere Siedlungen sind Telde, der vielbesuchte Wallfahrtsort [*Wallfahrten*] Teror, der alte Herrschersitz Gáldar, der Höhenkurort [*Klimatische Kurorte*] Santa Brighida sowie das Höhlendorf Atalaya.

Relatives
MapEntries A Gran Canaria
Maps B Der Große Brockhaus, 15. Aufl., Bd. 12 (1932), Karte 93. Nordwestafrika., Gran Canaria
Encyclopediae D Meyers Konversations-Lexikon (1888)
Wikipedia E de: Gran Canaria | en: Gran Canaria | fr: Grande Canarie | es: Gran Canaria

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