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Brockhaus
Name a Kamerūngebirge
ID b brhe•e15•r01•v09•b•K•Kamerungebirge
Category c entry
Attributes
PageID w pag621
EntryType y vulkan. Massiv
EntryParent z brhe•e15•r01•v09•b•K•Kamerun
Text α

Der Große Brockhaus (15. Aufl.), Originalausgabe, Neunter Band I—Kas (1931), S. 621.

Kamerūngebirge, Kamerūnberg, vulkan. [*Vulkan*] Massiv im innersten Winkel des Busens von Guinea (Karte 94, A 2), steigt im Fako (Großen Kamerunberg) aus Urwaldtiefland [*Flachland*] zu 4070 m auf. Der Seitengipfel Etinde (Kleiner Kamerunberg) erreicht 1715 m.

Textkarte>Kamerungebirge und Kamerunbucht.

Das K. bedeckt 2000 qkm Fläche und steht mit den Guineainseln [*Guinea-Inseln*] Annobom, San Thomé [*São Tomé*], Fernando Póo auf einer SW—NO ziehenden tektonischen [*Tektonik•2)*] Spalte [*Spalte•2)*], die sich weit ins Hochland verfolgen läßt. 1909 erfolgte ein schwacher, 1922 ein starker Ausbruch aus Seitenkratern [*Krater*], die 1,5 km breite Lavaströme [*Lava*] ins Meer sandten. Der dichte Urwald der unteren Hänge ist im W, S und O Pflanzungen [*Pflanzen*] gewichen, auf denen Kakao, Hevea-Kautschuk und Ölpalmen gedeihen. Über dem Nebelwald der oberen Hänge breitet sich offene Höhenvegetation [*Vegetation*] und niedere Grasflur [*Flur*]; die dem Plateau [*Hochebene*] aufgesetzten Kratergipfel [*Gipfel*] sind vegetationslos [*Vegetation*], der Fako ist manchmal mit Schnee [*Schnee•1)*] bedeckt. Am Fuß des K. liegen die Hafenplätze [*Hafen*] Bibundi und Victoria, Ausgangspunkt der Pflanzungsbahnen und Autostraßen.

References δ
≡references
Relatives
MapEntries A Kamerun Geb.
Maps B Der Große Brockhaus, 15. Aufl., Bd. 12 (1932), Karte 93. Nordwestafrika., Kamerun Geb.
Wikipedia E de: Kamerunberg | en: Mount Cameroon | fr: Mont Cameroun
Links F Deutsches Kolonial-Lexikon (1920)

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