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Brockhaus
Name a Bacchante
ID b brhe•edi01•rpr02•vol01•bbm•B•Bacchante
Category c entry
Attributes
PageID w pag0104
RawText α
Die Bacchante, a. d. Griech. ein Frauenzimmer, wenn es den geheimen Gottesdienst des Bacchus festlich begeht. Die Bacchantinnen hießen auch Mänaden, Thyaden, u. s. w. nach der verschiedenen Art ihres Geschreis oder ihrer Raserei, auch bisweilen Eleusinierinnen (s. Orgia). Im ersten Theile des Agathon von Wieland befindet sich eine Schilderung dieser Frauenzimmer, mit welcher die Vorstellung von Moritz (Götterlehre S. 172) einen seltsamen Contrast bildet. Die alte Kunst liefert uns mehrere geschnittene Steine mit Bacchantinnen, und auch neuere Künstler stellen uns unter diesem Charakter ausschweifende Frauenzimmer dar; wiewohl eine begeisterte, gleichsam über die Menschheit erhabene Priesterin des Bacchus auch einer erhabenen Darstellung fähig ist.
Text β Conversations-Lexikon, Band 1 (1809), Bacchante
Scan γ Conversations-Lexikon, Band 1 (1809), Seite 104
Relatives
Brockhaus C ⇨ Orgien
Wikipedia E de: Mänade | de: Christoph Martin Wieland | de: Karl Philipp Moritz
Links F [deutschestextarchiv.de] Moritz, Karl Philipp: Götterlehre oder mythologische Dichtungen der Alten. (Berlin, 1791)

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